|
Zum zweiten Mal fand vom 6. bis 9. September 2001 im Kloster Himmerod/Eifel der Internationalen Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis statt. Es war wiederum ein Kooperationsprojekt zwischen der Hermann-Schroeder-Gesellschaft, den Internationalen Orgelwochen im Kultursommer Rheinland-Pflaz und den Mosel Festwochen. Für den Wettbewerb haten 13 Teilnehmer/innen gemeldet und absolvierten im 1. Durchgang als Pflichtprogram den 4. und 5. Satz aus Schroeders Partita "Veni creator spiritus" sowie einen frei wählbaren schnellen Satz aus einer der sechs Triosonaten Johann Sebastian Bachs. Sieben Teilnehmer kamen in den 2. Durchgang und schließlich wurden unter den drei Finalisten in einem spannenden, gut besuchten Finalkonzert die Preis ermittelt. Eine international besetzte Jury mit dem Kölner Domorganisten Prof. Clemens Ganz (Juryvorsitz), Prof. Anne Froidebise (Lüttich), Kathedralorganist Carlo Hommel (Luxemburg), Domorganist Josef Still (Trier) und Harald Schmitt (Kultursommer Rheinland-Pfalz, Bad Ems) sowie die Zuhörer des öffentlichen Finalkonzertes erlebten einen packenden Wettstreit auf hohem Niveau.
Der 1. Preis ging an den 1970 in Seoul geborenen Koreaner Choong-Sik Hong, der im öffentlichen Finalkonzert mit Max Regers Choralfantasie "Wachet auf" und Schroeders Toccata op. 5 eine virtuose Meisterleistung brachte. Er studierte Orgel in Stuttgart bei Prof. Ludger Lohmann. Den 2. Platz belegte der 1969 geborene Oberhausener Kirchenmusiker Christian Gerharz mit César Francks Choral No. 2 in h-Moll und Schroeders Fantasie op. 5b. Gerharz studierte 1990-1995 katholische Kirchenmusik und Orgel bei Prof. Sieglinde Ahrens in Essen sowie 1997-1999 Orgel bei Prof. Johannes Geffert in Köln. Dritter wurde der 1971 geborene Thomas Lennartz (Hannover) mit Tournemires "Paraphrase Carillon" und Schroeders "Marianischen Antiphonen". Der Wettbewerb fand im Rahmen des "Kultursommers Rheinland-Pfalz" statt. |
|