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Nachrichten der HSG

>>> Vinzenz-Pallotti-Messe in Ersteinspielung

Im Pallotti-Verlag ist die Ersteinspielung eine der letzten Messskompositionen Hermann Schroeders erschienen. Die Vinzenz-Pallotti-Messe "Sende mich" entstand im Dezember 1983 auf eine Text von Silja Walter und wurde im folgenden Jahr mit dem 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Pallottiner-Ordens Friedberg ausgezeichnet. Die Uraufführung erlebte der Komponist nicht mehr: Sie fand rund zehn Monate nach dessen Tod am 15. Juni 1985 in Friedberg statt.

>>> Mitschnitt des Preisträgerkonzerts erschienen

Die Preisträger-CD zum 7. Schroeder-Orgelwettbewerb ist erschienen. Jan Buyung Park (1. Preis), Anna Pikulska (2. Preis) und Annette Fabriz (3. Preis) spielen Werke von J. S. Bach ("Schmücke dich, o liebe Seele"), César Franck (Choral No. 3 a-Moll), Louis Vierne (Final aus der 2. und 3. Sinfonie) und H. Schroeder ("Te Deum trevirense"). Die CD kann man hier bestellen ...

>>> Zwei neue Notenausgaben im Schott-Verlag

Im Verlag Schott sind zwei neue Notenausgaben erschienen:
"Momento capriccioso" für Violine, Horn und Klavier. Das Stück entstand 1969 für das "Stuttgarter Horntrio" als Ergänzung zu dem bereits existierenden Klaviertrio. Das Stuttgarter Trio hatte sich für seine Konzerte ein Zugabestück erbeten.
"Ecce sacerdos magnus" für gem. Chor und Orgel. Schroeder schrieb die Motette 1950 für den Kölner Domchor. Das bisher unveröffentlichte Stück wurde erst vor einigen Jahren anlässlich der Arbeiten an der Festschrift zum 150-jährigen Bestehen des Kölner Domchors wieder entdeckt. Stefan Klösges die Motette als Erstausgabe herausgegeben. Während der 20.Tagung der Hermann-Schroeder-Gesellschaft erklang die Musik im Hochamt am 13.9.2015, gesungen vom Kölner Domchor unter der Leitung von Prof. Eberhard Metternich, an der Orgel Domorganist Winfried Bönig.

>>> Neue Literatur über Schroeder

In der Kirchenmusikzeitschrift "Musica sacra" sind zwei neue Aufsätze über Musik von Hermann Schroeder erschienen: von Johannes Geffert "Aufs Pult gelegt: Die Marianischen Antiphonen von Hermann Schroeder" in Musica sacra, Heft 3, 2015, sowie von Rainer Mohrs "Aufs Pult gelegt: Hermann Schroeders Motette 'In stiller Nacht'" in Musica sacra, Heft 1, 2015.

>>> Orgelwettbewerb 2014 entschieden

Den bereits zum siebten Mal ausgeschriebenen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb, der im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz vom 16.9. bis 20.9.2014 in Trier stattfand, gewann der Koreaner Jun Byung Park. Den zweiten Platz sowie den Publikumspreis erspielte sich die Polin Anna Jadwiga Pikulska. Den dritten Preis belegte die junge deutsche Organistin Annette Fabriz, den Förderpreis erhielt Krzysztof Ostrowski aus Polen.

>>> Neu entdeckt: 2 Weihnachtslieder H. Schroeders

Bei Schott ist als Erstveröffentlichung „Zwei Weihnachtslieder“ für Singstimme und Klavier (ED 21140) erschienen. Die Ausgabe enthält zwei Anfang der 1930er Jahre entstandene Liedvertonungen: „Weihnachten“ nach einem Text von Eduard Mörike sowie „Rosen und Schlehen im Advent“ nach einem Text des saarländischen Priesters und Schriftstellers Johannes Kirschweng. Kirschweng, der wenige Jahre älterer Mitschüler Schroeders am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier, war 1924-26 Kaplan in Schroeders Heimatort Bernkastel. Damals trafen sich die beiden öfters im Elternhaus Schroeders und Johannes Kirschweng schrieb den Text wohl für Hermann Schroeder. Er ist in der Gesamtausgabe der Schriften Kirschwengs nicht enthalten und somit nur über Schroeders Komposition überliefert.

>>> Schroeder-Preisträgerin wird Titularorganistin

Maria-Magdalena Kaczor, 2. Preisträgerin des Schroeder-Orgelwettbewerbs 2011, wurde zur Titularorganistin der Concert Hall in Sapporo (Japan) berufen. Die Hermann-Schroeder-Gesellschaft gratuliert herzlich. Ein Musikvideo von Hermann Schroeders "Variationen über den tonus peregrinus", aufgenommen an der Steinmeyer-Göckel-Orgel von St. Franziskus in Pforzheim, hat die Virtuosin übrigens dieser Tage bei YouTube ins Netz gestellt: www.youtube.com/watch?v=u8YGlbk6Xac&feature=youtu.be.

>>> CD-Novität mit Schroeders Opus 8

Der schwedische Organist Marcus Torén hat einen Sampler mit deutscher Orgelmusik aus den 1930er-Jahren an der Marcussen-Orgel in der Várfrukyrkan von Skänninge (Schweden) eingespielt. Das 1939 erbaute Instrument wurde nach den Klangidealen der "Orgelbewegung" disponiert und weist 34 Register, 3 Manuale und Pedal auf. Neben den drei Orgelsonaten von Paul Hindemith finden sich auf der CD die Orgelsonate von Hugo Distler (1939), Fantasie und Fuge in C-Dur von Johann Nepomuk David (1935) sowie die „Kleinen Präludien und Intermezzi“ op. 9 von Hermann Schroeder. Weitere Details finden Sie hier ...

>>> Mitschnitt des Preisträgerkonzerts erschienen

Ab sofort ist ein Mitschnitt des Preisträgerkonzerts vom 24. September letzten Jahres aus der Hohen Domkirche zu Trier erhältlich. Die (bei nicht vergebenem 1. Preis) Zweitplatzierte des Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs 2011 Maria-Magdalena Kaczor interpretiert die "Variationen über den tonus peregrinus". Der auf den gleichen Rang gewertete Giuseppe Raccuglia, der auch den Publikumspreis gewann, sowie die Drittplatzierte Hayung Yang präsentieren beide u.a. Schroeders Partita "Veni creator spiritus". Die CD mit weiteren Wettbewerbsbeiträgen von J.S. Bach, J. Brahms, F. Mendelssohn Bartholdy und S. Karg-Elert können Sie zum Preis von 12 EUR hier bestellen ...

>>> Orgelwettbewerb 2011 entschieden

Den bereits zum sechsten Mal ausgeschriebenen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb, der im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz vom 21.9. bis 24.9.2011 stattfand, gewannen gemeinsam der Italiener Giuseppe Raccuglia (Italien) und die Polin Maria Magdalena Kaczor auf einem geteilten zweiten Platz, der erste blieb unbesetzt. Drittplatzierte wurde die Koreanerin Hayung Yang. Der erstmals verliehene Förderpreis ging an Barbara Rosolová aus Tschechien und der Publikumspreis an den bereits prämierten Italiener Raccuglia.

>>> Neue CD des Mainzer Domchors

Unter dem Titel »In stiller Nacht - Geistliche Chormusik von Hermann Schroeder aus dem Mainzer Dom« haben der Mainzer Domchor und die Domkantorei St. Martin unter der Leitung von Domkappelmeister Matthias Breitschaft eine CD veröffentlicht, die einen repräsentativen Querschnitt über fast 50 Jahre Chormusik von Hermann Schroeder präsentiert: die lateinische Missa brevis op. 17 (1935) und das "Deutsche Chorordinarium II" (1974), das "Proprium zum Gründonnerstag" (1970), die Motetten "Beim letzten Abendmahle", "Siehe, die Jungfrau wird empfangen", "Rorate coeli", "In stiller Nacht", "O Traurigkeit, o Herzeleid" sowie Psalm 100 "Jauchzet dem Herrn alle Welt". Als Erstveröffentlichung enthält die CD u.a. eine Aufnahme von Schroeders "Johannes-Passion" für Solosänger und Chor a capella (1963). Die CD kostet 15 € und kann hier bestellt werden.

>>> Weihnachtslieder für 2 Singstimmen und Orgel

Eine der jüngsten Erstveröffentlichungen bei Schott sind die "Fünf Weihnachtslieder" für 2 Singstimmen und Klavier oder Orgel (Bestell-Nr. ED 20890) von Hermann Schroeder. Die Lieder können mit Kinder- bzw. Frauenchor, aber auch mit zwei Solostimmen und Klavier aufgeführt werden. Die Ausgabe wurde herausgegeben von Prof. Mathias Breitschaft, dem Mainzer Domkapellmeister, der in einem Vorwort über die Entstehungsgeschichte schreibt:

»Der Komponist Hermann Schroeder ist mir bereits im weltberühmten Chor der Regensburger Domspatzen persönlich begegnet - damals sang ich als Chorknabe unter der Leitung von Georg Ratzinger - und zu einem Begriff für herausragende Kirchenmusikkompositionen geworden. Später entdeckte ich im Verlag Schott „Sechs Weihnachtslieder“ (Edition Schott 3887) für zwei Singstimmen oder zweistimmigen Frauen- bzw. Kinderchor mit Klavier oder Orgel und war begeistert von der Klangsprache dieser Gesangsstücke. Nach einem Konzert in Frankfurt, bei dem ich mit Knabenstimmen der Limburger Domsingknaben wieder einmal einige dieser Lieder zur Aufführung brachte und Publikum wie Presse begeistert waren, schrieb ich Prof. Schroeder spontan einige Zeilen, um mich zu bedanken und meine Begeisterung an ihn weiter zu geben.
Ich war nicht wenig überrascht und höchst erfreut, als wenige Wochen später ein großes Kuvert per Post auf meinem Schreibtisch landete, in dem sich handschriftlich die Partitur und Singstimmen für fünf weitere Weihnachtslieder in der selben Besetzung fanden. In seinem liebenswürdigen Begleitschreiben gab er seine Freude über meinen Brief wieder und überließ mir diese fünf Weihnachtslieder, die 1981 entstanden sind, zur freien Verwendung.
Ich bin froh und dankbar, dass der Schott-Verlag nun auch diese fünf Weihnachtslieder in sein Editions-Programm aufgenommen und somit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Sie eignen sich hervorragend sowohl für solistische als auch chorische Darbietung, sind relativ leicht zu lernen und werden vom Publikum gerne gehört und begeistert aufgenommen. Die fünf Weichnachtslieder können auch mit den Sechs Weihnachtsliedern kombiniert werden und stellen somit einen wichtigen Beitrag für das weihnachtliche Singen mit Kinder- und Jugendchören dar.«

>>> Spätes Klavierwerk erschienen

Schroeders Klavierzyklus "Sechs Aphorismen" (1973) erschien 2010 als Erstausgabe im Verlag Schott (Bestellnummer: ED 20401). Während Schroeder in seinen frühen Klavierwerken überwiegend strenge klassische Formen verwendete (3 Klaviersonaten, 3 Sonatinen), hat sich sein Stil im Spätwerk grundlegend gewandelt: lockere motivische Arbeit und eine auffallende Hinwendung zu knapper, freier Formgestaltung prägen seine späte Klaviermusik. Eine interessante Repertoireergänzung für Pianisten.

>>> Neues Verzeichnis der Orgelwerke erhältlich

Der Katalog "Hermann Schroeder, Orgelwerke" ist jetzt in einer aktualisierten Neuauflage erhältlich. Er enthält das vollständige Verzeichnis aller Werke für Orgel solo und für Orgel mit Instrumenten sowie Angaben zu Spieldauer und Verlagen. Ein Literaturverzeichnis und eine Diskografie runden den Katalog ab, der kostenlos angefordert werden kann unter der Adresse: Hermann-Schroeder-Gesellschaft c/o Dr. Rainer Mohrs, Goethestr. 5, 55270 Zornheim.

>>> Zwei Chorwerke bei Schott erschienen

Zwei geistliche Chorwerke Schroeders sind 2010 in Neuausgaben erschienen. Die "Missa melismatica" für gemischten Chor a capella, (Bestellnummer: Schott, C 52981), eine anspruchsvolle lateinische und poyphone Messe mit weit gespannten melodischen Bögen aus dem Jahre 1961, das Gegenstück zur 1962 komponierten, knapperen "Missa syllabica". Außerdem ist die Motette "Nun bitten wir den heiligen Geist" (1963) ebenfalls als Einzelausgabe bei Schott erschienen (Bestellnummer: C 52811).

>>> Sammelband mit Choralvorspielen erschienen

Im Verlag Schott ist ein neuer Sammelband erschienen: Hermann Schroeder, Choralbearbeitungen für Orgel, hg. von Raimund Keusen und Peter A. Stadtmüller (Schott ED 20183). Die 66 Seiten umfassende Notenausgabe wendet sich an die kirchenmusikalische Praxis und enthält einen repräsentativen Querschnitt durch Schroeders Cantus-firmus-Bearbeitungen. Ein Register mit den Nummern des katholischen und evangelischen Gesangbuches will dabei mithelfen, dass die Choralbearbeitungen im Gottesdienst zum Einsatz kommen.

>>> Schroeder-"Mitteilungen" Heft 5 erhältlich

Auf über 130 Seiten versammelt die Hermann-Schroeder-Gesellschaft in ihrer Publikation "Mitteilungen" (Oktober 2009) einmal mehr aktuelle Werkanalysen, Erinnerungen etc. aus Forschung und Konzertleben. Das neue Heft kann hier angefordert werden ...

>>> SWR 2-Feature zum 25. Todestag Schroeders

SWR 2 sendet in der Reihe "Aus dem Lande: Musik und Literatur" am 10. Oktober 2009 von 14:05 bis 15:00 Uhr Orchester- und Kammermusik von Hermann Schroeder. Anlässlich des 25. Todestages unterhalten sich SWR-Redakteur Thomas Koch und Dr. Rainer Mohrs, Vorsitzender der Hermann-Schroeder-Gesellschaft, über Leben und Werk des Komponisten. Zu hören sind Schroeders "Symphonische Hymnen" op. 29, das Klarinettenkonzert op. 47 und die Sinfonia piccola mit dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern unter der Leitung des Komponisten, außerdem Ausschnitte aus dem 2. Streichquartett und der Sonate für Cello solo.

> >> Kirchenmusiktag Limburg mit Schroeder-Werken

Beim Diözesan-Kirchenmusik-Tag des Bistums Limburg am 12. September 2009, der vom Referat Kirchenmusik unter der Gesamtleitung des Diözesankirchenmusikdirektors Andreas Großmann durchgeführt wurde, gab es im reichhaltigen Spektrum an Veranstaltungen auch einen Workshop für Organisten, der Orgelwerke von Hermann Schroeder, Felix Mendelssohn Bartholdy und Edward Elgar zum Thema hatte. Die meisten der acht Teilnehmer am Workshop hatten Kompositionen von Hermann Schroeder vorbereitet. Unter der Leitung der Bezirkskantoren Michael Loos und Lutz Brenner wurde an der Orgel der Evangelischen Kirche am Bahnhof in Limburg an der Interpretation der Kompositionen Nr. I, IV und VI aus den Kleinen Präludien und Intermezzi op. 9, der Intrada und der Toccata aus den Pezzi piccoli und der Choralbearbeitung "In stiller Nacht" aus den Sechs Orgelchorälen op. 11 gefeilt. Drei Teilnehmer des Orgelworkshops wurden für die Mitgestaltung der den Tag beschließenden Eucharistiefeier ausgewählt, die von Bischof Dr. Tebartz-van Elst und Weihbischof Dr. Löhr im Limburger Dom konzelebriert wurde. Unter der Assistenz des Dompfarrorganisten Carsten Igelbrink wurden op. 9/I, op. 9/IV und "In stiller Nacht" an der Domorgel einregistriert und vertieft und erklangen dann zusammen mit den während des Diözesan-Kirchenmusik-Tags erarbeiteten Chor- und Scholagesängen beim Pontifikalamt. (Dr. Franz P. Alt)

>>> Schroeder-Orgelwettbewerb auf SWR2

Ausschnitte aus dem Finalkonzert des 5. Internationalen Orgelwettbewerbs um den Hermann-Schroeder-Preis sendet SWR 2 am 4. Oktober 2009 in der Sendung "Musik aus Rheinland-Pfalz" ab 21.00 Uhr. An der Klais-Orgel des Trierer Doms sind alle drei Preisträger zu hören: Variationen "Ave Regina caelorum" aus "Die Marianischen Antiphone" von H. Schroeder (Giulio Piovani, 3. Preis), die Fantasie über den Choral "Halleluja! Gott zu loben bleibe meine Seelenfreud" op. 52,3 von Max Reger (Dániel Sárosi, 2. Preis), Prélude et fugue As-Dur op. 36,2 von Marcel Dupré sowie die Fantasie über den Choral "O heiligste Dreifaltigkeit" von H. Schroeder (Hans Houtman, 1. Preis).

>>> Mitschnitt des Preisträgerkonzerts erschienen

Ab sofort ist ein Mitschnitt des Preisträgerkonzerts vom 20. September letzten Jahres aus der Hohen Domkirche zu Trier erhältlich. Der Sieger des Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs 2008 Hans Houtman interpretiert die Choralfantasie "O heiligste Dreifaltigkeit", die beiden anderen Finalisten Dániel Sárosi und Giulio Pivani präsentieren die Variationen "Ave Regina caelorum" aus den "Marianischen Antiphonen". Die CD mit weiteren Wettbewerbsbeiträgen von Marcel Dupré, Max Reger und Louis Vierne können Sie zum Preis von 12 EUR hier bestellen ...

>>> CD-Novität mit Musik für Frauenchor

Unter dem Titel "Der Frauenchor" hat der Madrigalchor Klaus Fischbach eine CD mit Chormusik aus Mittelalter, Renaissance, Barock, Romantik und Gegenwart veröffentlicht. Sie enthält insgesamt 29 Frauenchöre von Dufay bis Petr Eben. Hermann Schroeder ist mit dem Chorsatz "Das verlassene Mägdelein" vertreten; er stammt aus dem Zyklus "Mörike-Trivium" für Frauenchor (1983), erschienen im Verlag Bärenreiter. Nähere Informationen zur CD finden Sie hier ...

>>> Georg Ratzinger dirigiert H. Schroeder

Anlässlich des 85. Geburtstages von Georg Ratzinger haben die Regensburger Domspatzen in Zusammenarbeit mit dem WDR bisher unveröffentlichte Aufnahmen auf CD veröffentlicht. Es handelt sich um Mitschnitte einer Musikalischen Vesper im Kölner Dom am 25. Oktober 1980 sowie eines Geistlichen Konzerts in Rottenbuch am 24. Juni 1979. Die Domspatzen singen auf dieser CD unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Ratzinger u.a. die sechsstimmige Motette "Jauchzet dem Herrn alle Welt" von Hermann Schroeder, die dieser 1976 für das 100-jährige Chorjubiläum der Regensburger Domspatzen komponierte.

>>> Symposiumsbericht erschienen

Als Band 170 der "Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte" ist der Symposiumsbericht mit den Vorträgen erschienen, die zum 100. Geburtstag Hermann Schroeders 2004 in der Kölner Universität gehalten wurden. Das Buch enthält auch eine CD mit vielen Tonbeispielen zur Musik Hermann Schroeders, darunter einige Aufnahmen des "Madrigalchores" unter seiner Leitung. Details zum Inhalt finden Sie hier ...

>>> Neues Werk für Orgel und Violoncello

Ein kleines, aber feines Werk in der Gattung "Orgel plus Instrument" ist bei Schott (CB 198) erschienen: Hermann Schroeders 1981 entstandendes "Salve Regina". Cantilena choralis für Cello und Orgel, herausgegeben von Hans-Ulrich Adamek.

>>> HSG ernennt zwei neue Ehrenmitglieder

Im Rahmen ihrer 13. Jahrestagung 2008 hat die Hermann-Schroeder-Gesellschaft zwei neue Ehrenmitglieder ernannt: Prof. Peter Becker wurde für sein Engagement innerhalb der Gesellschaft, deren Arbeit er seit ihrer Gründung 1995 zunächst als Mitglied des Beirats, dann von 2001 bis 2007 als 1. Vorsitzender mitprägte, geehrt. Dem Trierer Domorganisten Josef Still wurde dieselbe Auszeichnung zuteil für seine langjährige aktive Mitwirkung bei der organisatorischen Vorbereitung und Durchführung des heuer bereits zum fünften Male durchgeführten Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerbs sowie für seine CD-Einspielungen von Schroeder-Werken.

>>> Bläserquintett op. 50 in Erstausgabe

Das Bläserquintett op. 50 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, entstanden in den Jahren 1974 und 1981, ist im Verlag Schott (Bestell-Nr. ED 20260) als Erstausgabe erschienen.

>>> Orgelwettbewerb 2008 entschieden

Den bereits zum fünften Mal ausgeschriebenen Hermann-Schroeder-Orgelwettbewerb, der im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz vom 17.9. bis 20.9.2008 stattfand, gewann der Niederländer Hans Houtman. Auf den Plätzen folgten Dániel Sárosi aus Ungarn und Giulio Piovani aus Italien.

>>> Neuausgaben von Chorwerken

Auf Initiative von Willi Kastenholz hat der Süddeutsche Musikverlag einige weltliche Chorwerke Schroeders in Neuausgaben herausgebracht, bei denen erstmals die vier Stimmen in Partiturschreibweise notiert sind. In den alten Ausgaben waren die beiden Ober- und Unterstimmen in je einem System zusammengefasst (in Art eines Klaviersatzes). Herr Kastenholz erstellte den Computersatz selbst und erreichte dadurch, dass sich der Verlag für eine Neuausgabe entschieden hat. Die Ausgaben im Einzelnen:
- Drei Männerchöre: "Die Stern am Himmel" (Claudius) - "In allen guten Stunden" - "Mit Mädchen sich vertragen" (Goethe)
- Zwei Eichendorff-Balladen für Männerchor: "Waldgespräch" - "Der Kehraus"
- "Es waren zwei Königskinder"
- Zwei Tanzlieder-Balladen für Männerchor: "Wenn zu mei'm Schätzel kommst" - "Bin ich nit ein Bürschle"
- "Abendständchen" (Brentano)
- "Meeresstille" - "Glückliche Fahrt" (Goethe)
- "Liebes-Lied" (aus dem "Rilke-Zyklus")

>>> Schroeders letztes Orgelwerk erschienen

Im Verlag Schott ist das "Concerto da chiesa" für Orgel (1984) erschienen, herausgegeben von Clemens Ganz (Schott ED 20205). Es handelt sich um Schroeders letztes Orgelwerk, komponiert im Juli/August 1984. Darin zitiert er – zum einzigen Mal in seinem gesamten Werk – die Töne B-A-C-H und schreibt den langsamen Satz mit dem Titel "Crucifixus" alla Ciacona über den chromatisch absteigenden Bass aus Bachs h-Moll-Messe. Dass dies in Schroeders letztem Orgelwerk wenige Wochen vor seinem Tod ein programmatisches Bekenntnis war, muss kaum eigens erwähnt werden.

>>> Chorwettbewerb NRW 2009 mit Schroeder-Werken

Der Musikausschuss des Chorverbandes Nordrhein-Westfalen hat für das Leistungssingen 2009 folgende Chorwerke von Hermann Schroeder als Pflichtstücke für das Leistungssingen ausgewählt:
I. Gemischte Chöre
Kategorie A: Hohelied-Motette Nr. 2 ("Wie schön bist du")
Kategorie B: "Liebeslied" (aus dem Rilke-Zyklus)
II. Männerchöre:
Kategorie A: "Abendständchen" (Brentano)
Kategorie B: "Alles, was geschieht" (Klabund)

>>> Hornquartett (1971) erschienen

Die Quartett-Sonate für 4 Hörner, komponiert 1971, ist als Erstausgabe im Verlag Schott (Bestellnummer: Schott COR 18) erschienen. Das rund 9-minütige Stück ist ein formal klar gestaltetes Konzertstück in gemäßigter Modernität mit einem schnellen 1. Satz in prägnanter Sonatenform (Allegro), einem ausdrucksstarken langsamen Satz (Sostenuto) und einem musikantischen Finale in Art einer Gigue (Vivace) - zweifellos ein dankbares Stück für Konzert und Wettbewerb.

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