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Hermann Schroeder – Komponist, Dirigent, Organist, Musiktheoretiker und Pädagoge

Geboren: 26. März 1904 in Bernkastel-Kues
Gestorben: 7. Oktober 1984 in Bad Orb

"Moden kommen und gehen, darauf baut man keine Kunst auf."
(Hermann Schroeder, 1969)

Seine gemeinsam mit Heinrich Lemacher verfassten Bücher "Harmonielehre" und "Formenlehre der Musik" dienten Generationen von Musikstudenten als Einführung in die Musiktheorie, seine Chor- und Orgelwerke finden sich im Notenregal vieler Kirchenmusiker, alle drei Jahre steht seine Musik im Mittelpunkt eines Internationalen Orgelwettbewerbs. Hermann Schroeder gehört zu den wichtigsten Komponisten der katholischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert. Und seine Orgel- bzw. Chorwerke haben deren Entwicklung nachhaltig geprägt. Darüber hinaus schrieb er Orchester- und Kammermusik sowie weltliche Chormusik, die zu entdecken sich lohnt.
  (© HSG)


Die Hermann-Schroeder-Gesellschaft

Der Verein wurde im Oktober 1995 gegründet und hat sich die künstlerische und wissenschaftliche Pflege des musikalischen Werkes von Hermann Schroeder zum Ziel gesetzt (-> Flyer hier downloaden [597 KB] ). Diese Website dient als Informations- und Dokumentationsplattform, wo sowohl Konzert- und andere relevante Termine als auch Forschungserkenntnisse oder Zeitzeugnisse - von persönlichen Erinnerungen einzelner Schüler bis hin zu Konzertkritiken jener Zeit - gesammelt und publiziert werden.

Tipps und Termine

TERMIN ORT VERANSTALTUNG
28.08.2016 Bonn-Duisdorf, Ev. Matthäikirche (17 Uhr) Sommerliches Orgelkonzert mit Oboe und Violine u.a. mit H. Schroeders "Concertino" (Ausführende: Nanae Yamashita-Di Renzo, Oboe; Daniele die Renzo, Violine; Lea Marie Lenart, Orgel)
    ... und weitere Termine finden Sie hier.


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Nachrichten der Schroeder-Gesellschaft
 


Etappen eines Künstlerlebens

1904 bis 1945 Abitur in Trier; Studium in Innsbruck und Köln; Dozent an der Rheinischen Musikschule Köln; Kirchenchorleiter in Duisburg; Domorganist und Direktor der Städtischen Musikschule in Trier; Kriegsdienst.

1946 bis 1961 Kirchenmusiker in Trier; Professor an der Musikhochschule in Köln; Lektor für Musiktheorie an der Uni Bonn; Dirigent der Kölner Bach-Vereins für 15 Jahre; Gewinner zahlreicher Kompositionspreise; Stellvertretender Direktor der Musikhochschule.

1962 bis 1984 Weiterhin Professor an der Musikhochschule Köln; Reduzierung seiner universitären Lehraufträge; Ehrendoktorwürde der Universität Bonn; Lehrauftrag an der Kirchenmusikschule Regensburg.

Who's who Hier finden Sie Personen verzeichnet, die in Schroeders Biografie eine Rolle gespielt haben oder sich bis heute für die Erforschung, Pflege und Aufführung seines musikalischen Werkes engagieren.

Werk und Wirkung

Orgelwerke Insgesamt über 100 Gattungsbeiträge, darunter neben zahlreichen für den gottesdienstlichen Einsatz gedachten kleinen Stücken große virtuose Werke, insbesondere jene über gregorianische Themen oder die drei Orgelsonaten ...

Vokalwerke Neben 40 Messen zahlreiche Motetten und Choralbearbeitungen, ein "Te Deum" und "Magnificat" für Chor und Bläser sowie vier deutschsprachige Passionen ...

Orchesterwerke Eine Sinfonie (op. 27), zahlreiche Solokonzerte für Violine, Viola, Violoncello, Flöte, Klarinette, Trompete, Klavier, ein Orchesterhymnus "Veni creator spiritus" und mehrere Concertinos ...

Kammermusik Solosonaten für diverse Streich- und Blasinstrumente, je 3 Klavier- und Streichtrios, 5 Streichquartette, Klavier-Solokompositionen (insb. Weihnachtsmusik) ...

Schriften Aufsätze u.a. zu Traditionen und Perspektiven der katholischen Kirchenmusik, daneben seine gemeinsam mit H. Lemacher publizierten Lehrbücher zu Kontrapunkt, Harmonielehre und Formenlehre ...

Diskografie Verzeichnis der Einspielungen seiner Werke auf CD ...

Bibliografie Sekundärliteratur zu Hermann Schroeder und seinem musikalischen Werk ...

Notenbeispiele Download-Dateien mit Probeseiten zu lieferbaren Musikalien Schroeders ...

Nachrichten Neuigkeiten aus Forschung und Musikleben ...

Termine Konzerte und Veranstaltungen mit Bezug zu H. Schroeder ...


Hermann Schroeder-Preis

>>> WETTBEWERB 2014 : Vom vom 16. bis 20. September 2014 fand der 7. Internationale Orgelwettbewerb statt, für den sich 43 OrganistInnen aus neun Ländern beworben hatten. Im Finale traten 16 Teilnehmer aus sieben Ländern gegeneinander an. <<<

Der nächste Orgelwettbewerb findet voraussichtlich im September 2017 statt.

Die aktuellen Preisträger:
1. Preis:
Jun Byung Park (Südkorea)
2. Preis: Anna Jadwiga Pikulska (Polen)
3. Preis: Annette Fabriz (Deutschland)
Förderpreis: Krzysztof Ostrowski (Polen)
Publikumspreis: Anna Jadwiga Pikulska (Polen)


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